Am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, fand in der Pfarre Feldkirchen die traditionelle Kräutersegnung statt. Die liebevoll zusammengestellten Kräuterbüscherl wurden von Mitgliedern der LIMA-Gruppe bereits zum neunten Mal gebunden und zur Segnung vorbereitet.
Der heutige 15. August zeigt uns, was uns allen hoffentlich einmal blühen wird: Er bringt Zukunftsmusik zum Klingen! Maria hat sich im besten Sinn des Wortes „verduftet“! Einfach herrlich, wie der Duft der Kräuter und Blumen uns in unserer Pfarrkirche daran erinnert…
Am 1. November 1950 hat Pius XII. die Lehre, dass Maria mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde, als Glaubenssatz verkündet und damit die seit alters her vorhandene christliche Glaubensüberzeugung endgültig bestätigt. Das Fest „Mariä Himmelfahrt“, richtiger das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, ist in der Ostkirche bald nach dem Konzil von Ephesus (431) aufgekommen. Von Kaiser Mauritius (582–602) wurde der 15. August als staatlicher Feiertag anerkannt. In der römischen Kirche wird das Fest seit dem 7. Jahrhundert gefeiert.
Der Mensch hat aus dem Paradies drei Dinge mitbekommen:
die Sterne für die Nacht,
die Blumen für den Tag und
Kinder, Kinderaugen
- Ich weiß nichts mit Sicherheit, aber der Anblick der Sterne lässt mich träumen (Vincent van Gogh).
- Eine Rose kann für einen Menschen manchmal wichtiger sein, als ein Stück Brot.
-Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran!
Der Mensch kann die Stimme Gottes im Sturm und in der Stille hören. Aber erst in der Stille wird das Wort verstanden. Das Wort, das von Gott zu uns kommt, ist nie harmlos. Es schafft Bewegung und Gefahr, aber auch Rettung.
BROT - steht für das Leben, für eines unserer Grundbedürfnisse, für die Existenzbasis, die jeder Mensch braucht! WORT – ein zweites Lebens- und Überlebensmittel des Menschen. Wir wissen wie wichtig das Wort ist. Wir wissen aber auch wie ohnmächtig das Wort sein kann. UMARMUNG – Umarmung steht für Nähe, für Zärtlichkeit, für herzliche Verbundenheit, für Nicht-allein-sein.
Hungrige Menschen gab es auch zur Zeit Jesu und in seiner Nähe. Jesus hat seine Jünger nicht gelehrt, Brot zu vermehren, wohl aber, für das vorhandene zu danken und es denen weiterzugeben, die Hunger haben. Das Problem des Hungers ist nicht nur ein Problem der Produktion. Es ist zuerst eine Frage des Austeilens: nicht nur Fremdes zu verteilen, sondern Eigenes herzugeben.