Freuen sollen sich alle, die den Herrn suchen.
Sucht den Herrn und seine Macht, sucht sein Antlitz allezeit.
(EröffnungsversVgl. Ps 105 (104), 3–4)
Wer den lebendigen Gott sucht, der hat ihn schon gefunden. Und er kann ihn nicht für sich behalten; er ist fähig geworden, jeden Menschen zu lieben, weil er selbst geliebt wird. Der Glaube der frühen Christen hatte werbende Kraft, weil er als Liebe sichtbar wurde. Man zeigte auf sie und sagte: Seht wie sie einander lieben.
Am 20. Oktober besuchten die beiden Lima Gruppen das Museum für Geschichte in Graz. Bei einer eindrucksvollen Führung durch die Ausstellung „Aufbruch!“ erfuhren wir Spannendes aus 1000 Jahren Beziehungsgeschichte zwischen der Steiermark und Kärnten - von Handel und Arbeit bishin zu persönlichen Lebenswegen und Anekdoten. Den vergnüglichen Abschluss dieses gelungenen Bildungsausflugs bildete ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Café Herzog.
Begrüßung und Hinführung zur Vernissage am 18. Oktober 2026
Gleich vorweg eine kurze Mitteilung: Hofrat Dr. Kurt Zisler, Künstler unserer neuen Ausstellung in der Feldkirchner PfarrGalerie, kann heute leider krankheitsbedingt nicht persönlich unter uns sein. Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute und eine baldige Genesung. Seine Frau ELISABETH und seine Tochter ANNA vertreten ihn heute. Euch beiden ein herzliches Willkommen!
Ich freue mich über die vielen Kolleginnen und Kollegen sowie Freunde von Kurt Zisler, die aus verschiedenen Teilen der Steiermark gekommen sind. Ein herzlicher Gruß gilt unserer Vizebürgermeisterin Mag. Christa Modl, die heute die Marktgemeinde offiziell vertritt. Kanonikus Friedrich Weingartmann, Leiter unseres Seelsorgeraumes, hat mit uns bereits die heilige Messe gefeiert. Schön, dass du auch jetzt unter uns bist – gemeinsam mit Pater Samuel aus Bangladesch.
Seid alle herzlich willkommen!
Mich verbindet mit Kurt Zisler eine lange gemeinsame Geschichte. Über 35 Jahre durften wir Seite an Seite an der Religionspädagogischen Akademie (RPA) die Ausbildung steirischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer mitgestalten. Mehr als 20 Jahre leitete er als Direktor die Akademie, während ich als Abteilungsvorstand tätig war. Auch an Religionsbüchern haben wir gemeinsam gearbeitet.
Mit seiner Religionspädagogik und seinem besonderen Verständnis für Kunst hat Kurt Zisler Generationen von Studierenden geprägt – und ebenso uns, seine Kolleginnen und Kollegen.
Seine unverwechselbare künstlerische Handschrift erwuchs aus der Begegnung zweier Welten: Er erlernte die traditionelle Ikonenmalerei und entdeckte durch den Künstler Wladimir Zagorodnikow neue Wege, diese jahrhundertealte Bildtradition mit der Sprache der modernen Kunst zu verbinden. So entstand eine eigene Bildwelt, die uns einlädt, innezuhalten, genauer hinzusehen und auch jene Botschaften zu entdecken, die sich oft erst auf den zweiten Blick erschließen.
Die heutige Vernissage ist bereits die 85. Ausstellung seines künstlerischen Schaffens. Seine Werke waren in zahlreichen Ländern zu sehen, unter anderem in Frankreich, Deutschland, Polen, Slowenien und Tschechien – und natürlich auch in Österreich.
Die Bilder von Kurt Zisler sind weit mehr als Schmuck für unsere Wände. Sie wollen unseren Blick öffnen, unseren Geist herausfordern und uns auf Fragen aufmerksam machen, die unser Leben hier und heute berühren – und über den Tod hinausweisen.
Vielleicht ist das auch die besondere Einladung dieser Ausstellung Vom Dunkel zum Licht: sich auf die Bilder einzulassen, hinter das Sichtbare zu schauen und Spuren von Licht dort zu entdecken, wo wir sie nicht unbedingt vermuten.
Fotos zur Vernissage finden Sie auf der FOTOGALERIE unserer PfarrWebsite "Vom Dunkel ins Licht"- Ausstellungseröffnung Kurt Zisler
Hans Perstling
ABSAGE der Veranstaltung TRITON TRAUMTÄNZER, 18.10.2026, 16.00 Uhr wegen Krankheit!
Das Katholische Bildungswerk in der Steiermark feiert sein 80-jähriges Bestehen und die Pfarre Feldkirchen feiert mit!
Vom 18. - 25. Oktober 2026 findet die Bildungswoche Pfarre Feldkirchen mit drei Veranstaltungen statt.
Auf Iht Kommen freuen sich der Pfarrgemeinderat und das KBW Feldkirchen!
"Lobet und preiset meinen Herrn. Dankt ihm und dient ihm in Ehrfurcht."
(aus dem Sonnengesang des hl. Franziskus)
Am heutigen Tag begeht die weltweite franziskanische Familie ein historisches Jubiläum – den 800. Sterbetag des heiligen Franziskus von Assisi. Dieses Gedenkjahr ist eine lebendige Einladung, die hochaktuelle Botschaft des Heiligen neu in unseren Alltag zu integrieren.
In der franziskanischen Tradition wird der Sterbetag nicht als trauriges Ende, sondern als feierlicher Übergang vom irdischen in das ewige Leben verstanden. Franziskus selbst begrüßte das Sterben in seinem berühmten Sonnengesang als „Bruder Tod“ und starb umgeben von seinen Brüdern in tiefem Frieden.