Verliebte sind felsenfest von der unlogischen Formel überzeugt: 1+1=1! Liebe ist eben viel mehr als Mathematik!!! Erst recht ist das Mysterium Gottes, das Mysterium der Liebe zwischen Vater, Sohn und Hl. Geist viel mehr als Mathematik!!! 1+1+1=1 – diese Formel ist eine Einladung zum Nachdenken, zum Staunen oder ganz einfach und am besten zur Anbetung!
(Siehe Predigt des Pfarrers zum Dreifaltigkeitssonntag in der Rubrik "Über uns. Predigten des Pfarrers)
Der Wirtschaftsrat der Pfarre hat nach dem Lockdown am 3. Juni getagt und wichtige Entscheidungen den Kindergarten, Friedhof und Pfarrhof betreffend getroffen. Thomas Kleinhappl, der in Zukunft die wirtschaftlichen Belange im Seelsorgeraum Graz-Süd-West verantwortlich begleiten wird war zum ersten Mal Gast in diesem Gremium.
"Bei den Leuten sein!" - Zum Heimgang unseres Altbischofs Johannes.
Am Dienstag, 2. Juni, wurde in der Pfarrkirche eine Totenwache gehalten und anschließend ein Auferstehungs-Gottesdienst für Uralt-Bischof Johann Weber gefeiert. Dr. h.c. Johann Weber wurde am 26. 4. 1927 in Graz geboren. Am 2. 7. 1950 wurde er u. a. mit unserem verstorbenen Pfarrer Msgr. Josef Gschanes zum Priester geweiht. Am 28. 9. 1969 empfing er die Bischofsweihe und emeritierte am 12. 3. 2001 als 56. Bischof von Graz-Seckau. Sein Sterbetag ist der 23. Mai 2020. Bei seinem Begräbnis am 3. Juni können aufgrund der derzeitigen gesetzlichen Vorgaben nur geladene Gäste dabei sein. Edi Muhrer und Franz Lebenbauer nehmen als Mitglieder des Priesterrates am Requiem mit abschließender Beisetzung in der Bischofsgruft teil. Der ORF überträgt live und ermöglicht so ein gutes Mitfeiern. Anbei die Kurz-Predigt von Pfarrer Muhrer beim Gottesdienst in unserer Pfarrkirche am 2. Juni.
Der Pfingstsonntag ist der 50. Tag der Osterzeit. Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf seine Jünger und Jüngerinnen herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot/Erntedankfest in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1–41). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als "Geburtstag" der Kirche verstanden. Lesen Sie dazu den Geburtstagsbrief des Pfarrers als Pfingstpredigt (in der Rubrik ÜBER UNS, Predigten des Pfarrers)
Die drei Tage vor dem Fest Christi Himmelfahrt werden nach guter alter Tradition als Bitt.Tage gefeiert. An den 'Außenstationen' (Kapelle Wagnitz / Kapelle Forst / Seniorenheim Adcura) wurde an diesen Tagen die hl. Messe gefeiert. Pfarrer Edi Muhrer gab dabei den Gottesdienstbesuchern in der Predigt zwei (Haus-)Aufgaben mit nach Hause.
Die Predigt finden Sie in der Rubrik "Über uns. Predigten des Pfarrers"
Kurzformeln des Glaubens - das Hauptthema der Sonntagspredigt von Pfarrer Edi Muhrer. Er hoffe, dass das viele in der vergangenen Notzeit gespürt haben: Christus lebt. Er lebt mitten unter uns, in unseren Wohnungen und Häusern, in unseren Ehen und Familien, in der Kirche, in den Ordensgemeinschaften, in der großen, weiten Welt… Wir sind Gott sei Dank nicht allein! Christsein, d. h. ja: Leben mit einem, der lebt. Oder nochmals mit den Worten Jesu gesprochen: „Ich lebe und auch ihr werdet leben!“
Die Predigt zum 6. Sonntag in der Osterzeit finden Sie unter 'Über uns. Predigten des Pfarrers'
"Der Herr gibt uns allen eine Berufung, damit wir die Talente und die Fähigkeiten entdecken, die wir besitzen, und damit wir sie in den Dienst der anderen stellen." (P. Franziskus)
Mag. Erika Sammer-Ernszt, Obfrau der Vinzenzgemeinschaft Feldkirchen, berichtet vom großartigen Einsatz etlicher Mitglieder der VG, inkl. Ihrer Familie, in den letzten schwierigen Wochen der Corona-Zeit:
„ Wir sind in der heurigen Osterzeit vielleicht etwas weniger zum Händefalten gekommen, weil wir bei der karitativen Arbeit mehr Hand anlegen mussten als sonst.
Wir haben im letzten Monat hunderte Kilogramm Lebensmittel abgeholt, hygienisch verpackt und in unseren Fair-Teilern beim Pfarrheim und beim Heimgartenverein verteilt. Mehrere hundert Liter Milch wurden bei "Mantscha Müch" GmbH. abgeholt, damit diese wegen der ausgefallenen Großabnehmer nicht in den Kanal geschüttert werden mussten. Ein großer Dank ergeht an Hr. Bgm. Erich Gosch; nur durch seine Entscheidung, den Kühlwagenr der Gemeinde ohne Mietgebühr bei meiner Familie stehen zu lassen, war es möglich, die geretteten Lebensmittel kurz zwischenzulagern und möglichst schnell zu fair-teilen. So konnten wir das Marienstüberl, die VinziTel Notschlafstelle, das Annaheim, das Odilieninstitut, das Caritas Wohnheim in Fernitz und das "Haus der Stille" mitversorgen.
Die Kooperation mit Food Sharing funktioniert weiterhin gut, wir sind dadurch in Verbindung mit einer Gruppe von Großfamilien in GU, die Lebensmittel in größeren Rationen übernehmen können. Auch die Familien vom Zirkus Louis Knie haben wir mehrmals mit Lebensmittel unterstützt.
Ältere alleinstehende Personen in unserer Pfarre bekommen kleine Pakete vor die Haustür gestellt. Falls Bedarf besteht, über den wir nichts wissen, bitte um Verständigung unten 0664 - 3500231.
Ich wünsche uns allen weiterhin viel Kraft in dieser schwierigen Zeit mit der eingangs zitierten Botschaft von Papst Franziskus:
Ein herzliches Danke und Vergelt's Gott für diesen tollen Einsatz folgender Personen:
Erika Sammer-Ernszt, Helmut, Julia und Michael Sammer, Michaela Urdl, Elisabeth Scheucher-Neuhold, Anni Ranftl und Sepp Schantl, Ingrid Kulmitzer, Klaudia Kohlbacher-Perz, Heidi Schmitt.