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Inhalt:

5. Sonntag A - "Ihr seid das Salz der Erde" - 08.02.2026

Als Jünger Jesu tragen wir Verantwortung für die Welt, in der wir leben. Salz der Erde und Licht der Welt sollen wir sein. Das Licht leuchtet, das Salz macht die Speise schmackhaft.
Die Menschen wollen nicht nur die schönen Reden der Christen hören, sie wollen ihre Taten sehen.

pixabay

Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis A 2026 – 02 – 08

Alles im Leben hat eine Bedeutung. Alles in der Welt kann ein Wort Gottes an uns sein. Alles hat seine Botschaft.

Weil Predigen aber immer auswählen heißt, darum beschränke ich mich heute auf das Thema Salz, auf dieses herrliche Jesus-Wort in der Bergpredigt: Ihr seid das Salz der Erde!

Ich gebe es offen zu, dass mir das Salz und seine Botschaft in den 14 Jahren als Pfarrer im Salzkammergut besonders lieb geworden ist. Eine Prise Salz habe ich dort bei den Tauffeiern den Täuflingen auf die Zunge gegeben. „Mit einer Prise Salz“ war der Untertitel der Landesausstellung 2005 über „Narren & Visionäre“. Unsere Diözese gehört zur Salzburger Kirchenprovinz. Einer unserer zwei Diözesanpatrone – der hl. Virgil – hält als sein Attribut ein Salzgefäß in seiner Hand. Der Raub der Saliera, des wohl schönsten und kostbarsten Salzgefäßes der Welt, hat 2003 fast zu einer kollektiven Staatstrauer in Österreich geführt… Hören wir heute also auf das Lied, das im Salz schläft. Hören wir auf die Botschaft, die das Salz für uns bereithält, für unsere Berufung und Sendung:

1.

Salz erhält am Leben!

In Afrika und den Dürre-Regionen der Erde sterben mehr Menschen an Salzmangel und zu großer Hitze als an Hunger. Salz ist wichtig für unseren Körperhaushalt. Salz ist wichtig zum Leben und für das Überleben. Salz erhält am Leben. Darum steckt im Salz als erstes wohl der Auftrag, das Leben zu schützen und zu entfalten, alles Leben zu schützen, Freunde des Lebens zu sein. Gott selbst ist der Freund und Liebhaber des Lebens. Wir sind sein Ebenbild, wenn wir Salz sind, wenn wir uns für den umfassenden Schutz des Lebens stark machen. Salz erhält am Leben!

2.

Salz schützt vor Fäulnis!

Denken wir an die Werbung, an Captain Iglo und Co: Die Fische werden nach dem Fang für den Transport in Salz gebettet. So bleiben sie länger frisch, denn Salz schützt vor Fäulnis.

Da lese ich den Auftrag heraus, nicht mitzumachen, wenn faule Kompromisse geschlossen werden. Salz sein, d. h. dafür zu sorgen, dass nichts faul wird zwischen uns und um uns herum. Salz schützt vor Fäulnis!

3.

Salz trägt!

Ich habe es selbst schon erlebt, dass und wie sehr Salz trägt. Im sog. Toten Meer mit ca. 30 % Salzgehalt kannst du nicht schwimmen. Du brauchst es auch nicht. Du kannst dich ruhig auf den Rücken und ins Meer legen, die Zeitung lesen… Das Wasser mit dem hohen Salzgehalt trägt dich. Du kannst nicht untergehen. Die Botschaft, die ich da herauslese: Wir sind zum Tragen bestimmt. Wir haben füreinander, für die Familie, für die Kirche und die Gesellschaft eine tragende Rolle. Wir können tragen, weil wir getragen sind. Weil wir letztlich von Gott und von unserem Glauben getragen sind. Wir können es, weil wir Salz sind. Salz trägt!

4.

Salz sorgt für den guten Geschmack!

Freilich, es kommt auf das rechte Maß an, auf das Fingerspitzengefühl. Den Täuflingen im Salzkammergut habe ich eine Prise Salz auf die Zunge gelegt mit den Worten: „Empfange das Salz der Weisheit!“ Weisheit und guter Geschmack hängen eng zusammen. Im Lateinischen heißt Weisheit sapientia: Es kommt vom Wort sapere, d. h. schmecken. Wer gern und gut kocht hat es einfach in den Fingern, wie viel Salz zu welchen Speisen gehört. Zu viel Salz ist ungesund und verdirbt das Essen. Salz bringt die rechte Würze in die Speisen. Genau so soll unser Glaube Würze in unser Leben bringen, in das Pfarrleben und in das Leben der Gesellschaft. Überall kommt es auf das Fingerspitzengefühl an. Ein Zuviel, ein gedankenloses Drüberstreuen kann viel kaputt machen. Salz in rechtem Maß sorgt für den guten Geschmack!

5.

Salz ist ein Eisbrecher!

Gott sei Dank kann Salz Eis zum Schmelzen bringen. In wettertechnisch schwierigen Zeiten wird oft das Salzstreuverbot aufgehoben. Es darf dann nicht nur auf den Straßen sondern auch auf den Gehsteigen Salz gestreut werden. Es geht um die Sicherheit und um den Schutz des Lebens. Aber auch im übertragenen Sinn schläft ein Lied im Salz: Eisbrecher sein! Das Eis zum Schmelzen zu bringen - wenn es so etwas wie eine Eiszeit gibt im zwischenmenschlichen Bereich. Da dann das Eis zum Schmelzen bringen - das ist ein echter Auftrag für uns Christen. Wir können es, wenn und weil wir Salz sind. Salz ist ein Eisbrecher! Du bist Salz!

6.

Zuletzt noch eine ganz harte Botschaft: Salz ist zum Verbrauchen da!

Das Salz gehört hinein in die Suppe, hinein in die Speisen, hinaus auf die Straßen und Gehsteige. Genauso gehören wir Christen hinein in die Welt, in die Gesellschaft, in alle Stätten der Arbeit, der Bildung und der Freizeit. Wir sind da um gebraucht und verbraucht zu werden! Jesus spricht ganz hart davon, dass das Salz zertreten wird. So ist es: Salz ist zum Verbrauchen da, dass man drüberfährt, dass man es mit Füßen tritt. Über 80 % vom Salz in Österreich landen ja auf den Straßen und Wegen. Dieses Salz gibt uns Sicherheit vor Schnee und Eis. Industrie- und Streusalz schützen uns vor Unfällen und retten Leben, wenn sie gebraucht und verbraucht werden.

Die abschließende Botschaft vom Salz ist damit wohl klar: Salz ist da um gebraucht und verbraucht zu werden – nicht mehr und nicht weniger. Wir sind da um gebraucht und verbraucht zu werden. Wir sind nun einmal Salz, Salz der Erde! So ist es. Amen.

Pfarrer Edi Muhrer

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