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Inhalt:

2. Sonntag im Jahreskreis A - 18.01.2026

Und in jenen Tagen erhob sich in der Wüste eine prophetische Stimme –
JOHANNES, der Sohn des Zacharias.

Er taufte am Jordan und rief zur Umkehr.
Menschen von nah und fern kamen,
ließen sich taufen und hörten seine Worte:
         Teilt, was ihr habt.
         Seid gerecht.
         Lebt ehrlich.

Furchtlos kritisierte er auch Herodes.
Viele hielten ihn für den Messias.
Doch Johannes sprach:
„Nicht ich bin es.
Nach mir kommt einer, stärker als ich.
Ich taufe mit Wasser –
er wird euch mit Geist und Feuer taufen.“

Dann kam Jesus.
Er stieg ins Wasser,
neigte sein Haupt –
und ließ sich von Johannes taufen.

Da öffnete sich der Himmel.
Und der Heilige Geist kam in der Gestalt einer Taube herab,
und eine Stimme sprach:
„Du bist mein geliebter Sohn.“

(aus dem Prolog der Feldkirchner Passionsspiele 2026)

Taufe Jesu. dt. Kirchengemeinde Stockholm, 2025 | hans perstling

Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis A 2026 – 01 – 18

„Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“ Bei jeder Messe wiederholen wir dieses Wort aus dem heutigen Evangelium. Vor der Kommunion rufen wir uns dieses Wort des Täufers in Erinnerung. Was das alles aber paradox macht: gezeigt wird dazu ein geteiltes Brot, die zerbrochene große Hostie: Wir sehen Brot, die geteilte Hostie, wir hören Johannes, der vom Lamm spricht, das die Welt von der Sünde befreit – und wir glauben, dass es Jesus ist, der Christus, der sich uns in der Kommunion schenkt.

Werden hier nicht Dinge vermischt, die nicht zusammenpassen? Werden so nicht Widersprüche provoziert und innerlicher Protest? Ich denke da immer auch ganz automatisch an Aussagen über die Endzeit im letzten Buch der Hl. Schrift – wo von den Geretteten die Rede ist, die im Blute des Lammes ihre Gewänder weiß gewaschen haben… Schon irgendwie schräg. Schon ziemlich paradox und schwer zu glauben – wie soll das gehen: im Blut weiß waschen???

Ich habe mich für die heutige Predigt daher entschieden, ganz bei diesem einen Thema zu bleiben – beim Paradox!

Wie in der Philosophie und in der Wissenschaft, so ist es auch in der Bibel: Manche Weisheiten lassen sich nur paradox ausdrücken – denken wir an das berühmte Wort des Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“ Oder an das deutsche Sprichwort: „Das Billige ist immer das Teuerste!“

Solche paradoxen Aussagen wollen zum weiteren Suchen einladen. Sie sollen zum Nachdenken anregen. Unser Verstand wehrt sich meist gegen paradoxe Dinge, weil sie ein Widerspruch in sich sind und weil wir uns damit einfach nicht abfinden wollen.

Ein Paradox ist eine Wahrheit, die einfach einen Purzelbaum schlägt, damit man auf sie aufmerksam wird, die so etwas wie einen Kopfstand macht, damit sie nicht übersehen wird. Im Judentum ist das Paradox ein fester Bestandteil für die Diskussionen unter den Rabbinen. Man spricht von der Methode des Nehmens und des Gebens. Deswegen argumentieren die Rabbinen so viel und so oft und sprechen so gerne vom Einerseits und Andererseits. Das ist übrigens eine tolle Schule, um Toleranz zu lernen und

Toleranz zu üben.

Wohl auch deshalb ist das Neue Testament voll mit sog. paradoxen Aussagen – bis hin zum Kreuz als dem zentralen Paradox unseres Glaubens: dass das Kreuz, der Hinrichtungs-Galgen, zum Zeichen der Hoffnung und des Lebens wird, dass ist schon krass und starker Tobak!

Ich zitiere für die vielen paradoxen Bibelworte nur beispielhaft ein paar Jesusworte aus dem Markus-Evangelium und dann ein paar Paulus-Worte aus dem Zweiten Korintherbrief:

„Denn wer sein Leben retten will, wird es gewinnen; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es retten.“ Mk 8, 35.

„Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.“ Mk 9, 35.

„Wer bei euch groß sein will, soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.“ Mk 10, 43.44.

Oder denken wir an die Seligpreisungen Jesu und so manche Umwertung der Werte in der Bibel. – Gott und sein Christus sprengen immer wieder unser Denken und unsere Vorstellungen…

Im Zweiten Korintherbrief sagt der Apostel Paulus: „Wir sind wie Sterbende und siehe, wir leben…uns wird Leid zugefügt und doch sind wir jederzeit fröhlich; wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles.“ 2 Kor 6, 9.10.

„Denn die Kraft wird in der Schwachheit vollendet…denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“ 2 Kor 12, 9b.10c

Im Zentrum unseres Glaubens steht immer wieder etwas Paradoxes:

Denken wir an Weihnachten, das wir gerade gefeiert haben: Gott wird Kind, wird Mensch. Der Sohn Gottes liegt in einer Krippe, in einem Stall neben Ochs und Esel – der ewige Logos inmitten der alogischen Wesen, wie die Kirchenlehrer gerne gesagt haben. Was für eine unglaubliche Botschaft!

Denken wir an den Karfreitag und Ostern: denken wir an die Kreuzigung und daran, dass das Holz, das den Tod gebracht hat das Leben bringt, dass es zur Auferstehung und zum Leben führt. Der Galgen als Zeichen des Lebens und der Hoffnung – wer es fassen kann, der fasse es…

Ich wünsche uns allen Mut in unserem Leben „JA“ zum Paradoxen zu sagen! Dass wir dort und da aussteigen aus unserer menschlichen Logik und dafür einsteigen in die Welt des Glaubens mit ihren Paradoxien, mit ihrer Umwertung der Werte. Jesus selbst hat es eingefordert, wenn er sagt: „Bei euch aber soll es anders sein…!“

Wenn wir uns darauf einlassen: dann bedeutet Sterben auf einmal Leben; dann meint Dienen auf einmal Herrschen, aber anders; dann wird aus dem Geben ein Empfangen.  Einen Versuch ist es allemal wert… Amen.

Pfarrer Edi Muhrer

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