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Inhalt:

2. Sonntag der Weihnachtszeit - 04.01.2026

Die Weisheit lobt sich selbst
und inmitten ihres Volkes rühmt sie sich. (Sir 24,1)

 In der hl. Schrift wird das Wort Gottes gleichgesetzt mit Gottes ewiger Weisheit. Durch sein Wort und seine Weisheit ist Gott gegenwärtig bei seinem Volk und in seinem Tempel. In Zukunft aber wird die Menschheit Jesu der lebendige Tempel Gottes sein.

Weisheit - Heilige Sophia. Ikone von Regina Gady | Foto: Hans Perstling

2. Sonntag der Weihnachtszeit im Lesejahr A 2026 – 01 – 04

Heute muss ganz einfach und noch einmal etwas über das Wort gesagt werden, aber auch über Weisheit und über Weihnachten.

1.

Im Lesejahr A hören wir den Johannes-Prolog gleich dreimal: am Christtag beim Hochamt, in der Weihnachtsoktav am Silvestertag und auch heute, am 2. Sonntag der Weihnachtszeit. Dieses großartige Loblied auf das Wort! Auf das Wort, das Fleisch geworden ist. Auf das Wort, das als Voraussetzung die Stille hat und das Schweigen: „Wo die Wörter sich mindern, da wächst dein Wort!“ sagt der hl. Augustinus. D. h. dort, wo es Stille gibt, wo Menschen bereit sind zu schweigen, zu hören, zuzuhören, dort hat das Wort seine Chance gehört und nicht überhört zu werden - das eine Wort unter den vielen Wörtern… Genau daran hat der Introitus am Anfang der Messe erinnert: „Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da stieg dein allmächtiges Wort, o Herr, vom Himmel herab, vom königlichen Thron.“

Diese Zeilen gehören für mich zu den schönsten vorchristlichen Worten über die Weihnacht. Sie beschreiben prophetisch die Situation, wie es zur Weihnacht dann gewesen ist – wie die Stille und die Nacht dem Wort den Boden bereiten, damit es Fleisch werden kann: Wo die Wörter weniger werden, da kann das Wort Gottes mehr werden, größer werden, Mensch werden. Die Stille und das Schweigen sind für das Wort so etwas wie es der Täufer Johannes für Jesus gewesen ist: Stille und Schweigen sind ein Wegbereiter für das Wort, das gehört und nicht überhört werden will.

Gott sei Dank, dass er sich mitgeteilt hat! Dass er sich ausgesprochen hat. Dass er uns in Jesus sein schönstes Wort gesagt hat: „Du, Mensch, du, Welt – ich liebe dich!“ (Karl Rahner)

2.

Als zweites ein Impuls über das Thema Weisheit in der Bibel: In der jüdischen Tradition wird gerne von der „Frau Weisheit“ gesprochen und vom „Kind Weisheit“, das bei Gott ist, einfach da ist und vor ihm spielt.

Schon der Introitus waren Zeilen aus dem Buch der Weisheit 18, 14-15. In der Bibel ist eine ganze Reihe von Schriften der sog. „Weisheitsliteratur“ zuzuordnen – auch die heutige Lesung aus dem Buch Jesus Sirach 24: Es ist ein Loblied auf die Weisheit! Israel, dieses kleine Volk, das sich Gott zu seinem besonderen Eigentum erwählt hat, ist berechtigt stolz darauf, der Adressat für die göttliche Weisheit zu sein. Es ist dankbar für diese Gabe und Begabung: Dass Gottes Wort und Weisheit auf dem Zion sein Zelt aufgeschlagen hat. Dass es in der hl. Stadt Jerusalem seinen Tabernakel errichtet und eine Bleibe gefunden hat. Dass Gottes Weisheit just in Jakob, diesem Würmlein, Wurzeln geschlagen und seinen Ruheplatz gefunden hat. Das Gottesvolk hat es ihm gedankt mit seinem Kult auf dem Zion, mit der Treue zur Thora und mit dem lebenslangen Studium der Hl. Schriften. Darum ist es auch tausende Jahre später noch ein Volk geprägt von Bildung, Weisheit, Kult und Kultur. Oder nochmals mit der Lesung gesprochen: Die Weisheit Gottes schlug Wurzeln in einem ruhmreichen Volk! Die Zeilen der heutigen Lesung eine Brücke zwischen Judentum und Christentum. Paulus nennt Jesus in 1 Kor 8,6 ja ganz einfach „die Weisheit Gottes“. Wir könnten es aus christlicher Sicht so sagen: „Wo in der Bibel Weisheit draufsteht, da ist Jesus Christus drin!“ Wo Weisheit ist, da ist Sinn, da ist Licht, da ist Leben – genau so, wie es schon im Buch der Sprichwörter 8, 35-36 heißt: „Wer mich findet, findet Leben… Doch wer mich verfehlt, der schadet sich selbst…“

3.

Weisheit, Wort - und drittens: Weihnacht!

Die Menschwerdung des Sohnes Gottes, sein Kommen in unser „Fleisch“… Was für eine Herausforderung, immer wieder – dieser Gedanke, dass einer aus der Dreifaltigkeit Mensch geworden ist! Dass Gott nicht länger der ferne Gott ist, der Gott über uns bloß, sondern der Immanuel, der Gott mit uns, der Gott mitten unter uns. Dass er Jesus ist, der rettende, der heilende Gott. Ja, dass Gott in uns ist, Tröster und Beistand, Hl. Geist.

Die Weihnachtstexte sprechen von einem „hl. Tausch“ – wie z. B. in der heutigen Präfation am Beginn des Hochgebetes: „Einen wunderbaren Tausch hast du vollzogen: dein göttliches Wort wurde ein sterblicher Mensch, und wir sterbliche Menschen empfangen in Christus dein göttliches Leben!“

Was konnten die Kirchenlehrer staunen über diesen heiligen Tausch und darüber, dass Gott in unser Fleisch gekommen ist, in unser „armes Fleisch“ wie sie gerne gesagt haben. Gott ist nicht Engel geworden. Nein! Er ist Mensch geworden. Darum müssen wir auch nicht Engel werden, es genügt vollkommen Mensch zu sein, Mensch zu werden, unser Leben anzunehmen und immer wieder dazu JA zu sagen – bis zum letzten Atemzug…

Wir können als Gläubige nur danken und darüber staunen, dass das Wort Fleisch geworden ist, Mensch geworden ist. Oder wie es ein deutscher Priesterkollege einmal ausgedrückt hat: „Edi, hast du da noch Worte?“

Nicht wirklich! Bleiben wir beim Staunen. Bleiben wir Hörende. Schenken wir uns darum gleich jetzt eine Minute Stille, eine Minute „heiliges Schweigen“. Amen.

Pfarrer Edi Muhrer

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