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Inhalt:

Mariä unbefleckte Empfängnis - 08.12.2025

Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn.
Meine Seele soll jubeln über meinen Gott.
Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils,
er hüllt mich in den Mantel der Rettung
und schmückt mich köstlich wie eine Braut.

(Jes 61, 10 - Eröffnungsvers zum Hochfest am 08.12.)

Geburt Mariens. Fresko 14. Jh, Risinge Kyrka, Schweden | Foto: Hans Perstling

Predigt am 8. Dezember 2025 – 60 Jahre nach dem Ende des II. Vatikanischen Konzils!

Heute auf den Tag genau ist das II. Vatikanische Konzil beendet worden!

Papst Johannes XXIII. hat es für viele überraschend bald nach seiner Wahl angekündigt. Er hat es dann einberufen und am 11. Oktober 1962 feierlich eröffnet. Konzilien werden ja nicht bloß abgehalten. Konzilien werden gefeiert wie ein Gottesdienst… Sein Nachfolger Papst Paul VI. hat dieses Pastoralkonzil zur geistlichen Erneuerung der Kirche unverzüglich fortgeführt und am 8. Dezember 1965 festlich abgeschlossen - wieder mit einem Gottesdienst. Es war das 21. sog. ökumenische Konzil unserer Kirche. Es hat in vier mehrwöchigen Sitzungsperioden insgesamt gut 3000 Personen im Vatikan versammelt. Unter ihnen waren auch die späteren Päpste Johannes-Paul I., Johannes-Paul II. und Benedikt XVI. Insgesamt sind 16 Texte verabschiedet worden, darunter die vier großen Haupttexte – Konstitutionen genannt: über die heilige Liturgie, über die Kirche, über das Wort Gottes und über die Kirche in der Welt von heute. Für den Initiator des Konzils - für Papst Johannes XXIII. - steht wohl das Stichwort „aggiornamento“ und damit das Anliegen, dass die Kirche nicht länger der Zeit hinterherhinkt, dass sie im Heute ankommt, dass sie im Licht des Evangeliums auf die Zeichen der Zeit schaut und Position bezieht. Für Papst Paul VI. steht bis heute der Begriff „Dialog“. Er hat den innerkirchlichen Dialog gesucht, eingefordert und gelebt. Er hat den Dialog mit den Ostkirchen begonnen und dafür starke Zeichen gesetzt. Auch die Gespräche mit dem Judentum und den anderen Religionen waren ihm ein besonderes Herzensanliegen.

In den Jahrzehnten nach dem Konzil ist es um die Umsetzung der Texte gegangen. Viele Diskussionen hat die Erklärung über die Religionsfreiheit ausgelöst… Am meisten sichtbar ist aber für die Gläubigen die Erneuerung der Liturgie gewesen - als Feier der Gemeindemesse mit der neuen Lese-Ordnung, mit dem Siegeszug der Landessprachen gegenüber dem Latein, durch die nötig gewordene Umgestaltung von Kirchen mit einem sog. Volksaltar als neuer Mitte für die Feier der Eucharistie...

Es ist zu Spannungen und regelrechten Zerreißproben in der Weltkirche gekommen, aber auch in den Diözesen, Pfarren und Klöstern. Da wurde das Konzil auf der einen Seite als „das größte Pfingst-Wunder“ des 20. Jhs. gefeiert - auf der anderen Seite war die Rede von einem „Betriebs-Unfall“ in der Kirche bzw. von einem „Konzil der Buchhalter“.

Für mich hat der frühere Wiener Weihbischof DDr. Helmut Krätzl die innerkirchliche Lage seit dem Konzil am besten beschrieben mit seinem Buch: „Im Sprung gehemmt. Was mir nach dem Konzil noch alles fehlt“ (St. Gabriel-Verlag, 1988). Krätzl als ehemaliger Konzilsstenograf war auch 50 Jahre nach dem Konzil noch davon restlos begeistert. Weihbischof Krätzl wurde bis zu seinem Tod nicht müde darauf hinzuweisen, wie viel Potential noch in den Konzilstexten steckt, wie viele Dinge da noch schlummern und entdeckt werden sollten: die Kirche als Volk Gottes, das gemeinsame Priestertum aller Gläubigen, der Schatz der Bibel, die Buntheit der Gottesdienste und die Verschiedenheit der Kirchen, ihrer Riten und Traditionen… Im Sprung gehemmt - Was war das doch für Krätzl, Schnuderl und Co. für eine mutige Kirche am II. Vatikanischen Konzil - eine Kirche, die endlich im Heute angekommen ist und die dann doch im Lauf der Jahre oft Angst vor der eigenen Courage bekommen hat…

Einer meiner akademischen Lehrer in Tübingen - der spätere Kurienkardinal Walter Kasper - hat gerne von drei Prioritäten gesprochen, die als Erbe und Auftrag vom II. Vatikanischen Konzil bleiben:

Die erste Priorität heißt: Erneuerung, Aggiornamento:

Erneuerung aber nicht von irgendwoher, im Aufspringen auf eine Mode oder auf den Zug des Zeitgeistes. Erneuerung im Sinn des letzten Konzils bedeutet: Erneuerung aus den Quellen der Hl. Schrift und der Liturgie!

Die Kirche steht nicht über der Hl. Schrift, sondern unter ihr. Die Bibel nicht kennen, d. h. Jesus Christus nicht kennen! Und die Liturgie, das ist der Ort, wo der Geist blüht - wo der Geist Gottes seine schönsten Blüten treibt, wie es ein Kirchenlehrer einmal ausgedrückt hat.

Eine zweite Priorität heißt: Communio, Gemeinschaft!

Keine und keiner glaubt für sich allein. Niemand ist eine Insel. Das gilt auch für unsere Kirche: sie existiert in vielen Ortskirchen, in Gemeinden und Gemeinschaften, bis hin zur Kirche in den Häusern, wo immer zwei oder drei in Jesu Namen sich versammeln. Kirche ist Weg, ist Weg-Gemeinschaft, ist eine BeWEGung im besten Sinn des Wortes!

Als drittes nennt Walter Kaspar den Weltauftrag der Kirche und aller Gläubigen! Das war bei den heurigen Priestertagen mit Univ.Prof.in Dr. Regina Polak ein Herzensanliegen der Referentin: Die Kirche ist nicht für sich da sondern für die Welt, für alles, was lebt. Kirche ist "sacramentum mundi". Ich sage daher von mir gerne und mit Überzeugung, dass ich ein Welt-Priester bin. Im Dialekt klingt’s noch besser: a wöd priesta! 😉

Wir versündigen uns als Kirche, wenn wir um uns selbst kreisen, wenn wir auf die Gesellschaft heute, auf die Welt heute, auf die Mitgeschöpfe vergessen, die zeitgleich mit uns leben. Walter Kaspar hat das drastisch so ausgedrückt: Während das Haus Kirche schon lichterloh brennt, streiten sich manche noch immer darin, wie und wer welche Bilderahmen abstauben darf. Darum: Kirche vergiss es nie – du bist eine Weltkirche! Du bist Gemeinschaft! Du lebst und erneuerst dich vom Wort Gottes, vom Evangelium Christi und von der Feier der Eucharistie!

So möge es sein. Amen.

Pfarrer Edi Muhrer

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