Pfarrgalerie Feldkirchen-Vernissage_Bilder von Josef Fink
Auf Initiative von Erika Sammer-Ernszt vom Zentralrat der Vinzenzgemeinschaften Steiermark zeigt die Pfarrgalerie Feldkirchen Bilder von Josef Fink (1941-1999). Der Theologe und vielseitige Künstler baute vor 50 Jahren im Auftrag von Bischof Johann Weber das Kulturzentrum bei den Minoriten, einer Top-Adresse für Gegenwartskunst auf, das er bis zu seinem Tod als Rektor leitete. Die Bilder in Feldkirchen sind Frühwerke von Fink und zeigen unter dem Titel „Die Demütigen“ Linolschnitte.
In seiner Eröffnungsrede ging Georg Plank von der Pastoralinnovation auf den für die gute Sache Streitbaren und strengen Kritiker der katholischen Kirche ein, der 1966 mit Martin Gutl und August Janisch zum Priester geweiht wurde. „Kein Theologe ist auf die Idee gekommen, über die Frauenhände im Evangelium zu predigen“, zitierte Plank. „Mir wäre lieber, man spräche weniger von der Würde der Frau und gäbe ihr dafür Chancengleichheit in allem“, ist aus Texten von Fink zu lesen.
„Ich habe Josef Fink als Student im Priesterseminar kennengelernt“, sagte Feldkirchens Pfarrer Edmund Muhrer und dankte Sammer-Ernszt und dem Pfarrgemeinderat für die Organisation der Ausstellung, die bis 11. Jänner sonntags während des Pfarrcafes und auf Anfrage bestaunt werden kann.