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21. Sonntag i.JK - 21. 08. 2022 - "Ich bin die Tür"

Türen sind Orte der Entscheidung. Türen sind Orte der Scheidung zwischen drinnen und draußen, zwischen privat und öffentlich, zwischen Leben und Tod.   Jesus sagt: Ich bin die Tür!

Westprtal der Stabkirche in Heddal, Norwegen. 12. Jh | Foto: Hans Perstling

Predigt zum 21. Sonntag im Jahreskreis C 2022-08-21

Zwei starke aber ganz verschiedene Bilder sind uns im heutigen Evangelium und in der Lesung präsentiert worden. Sie laden uns zum Nachdenken ein:

1.

Einmal ist es das Bild von der TÜR, das uns heute vor Augen gehalten wird: Im Evangelium ist von der engen Tür die Rede, von der verschlossenen Tür, ja vom Ausgeschlossen sein vom Reich Gottes. Wir haben damit eines der härtesten Jesus-Worte gehört – und dazu diese drastischen Bilder von der engen Tür, der von innen her verschlossenen Tür und dem Ausgesperrt sein vom Reich Gottes. Türen sind Orte der Entscheidung. Türen sind Orte der Scheidung zwischen drinnen und draußen, zwischen privat und öffentlich, zwischen Leben und Tod – denken wir nur an die Tür beim Arzt, an die Tür zum Operationssaal, an die Zellentür im Gefängnis…

Wenn Jesus diese dramatischen Bilder verwendet, dann sollen sie für uns ein Weckruf sein. Sie sind ein Appell, den Kairos zu nützen, ihn nur ja nicht zu versäumen: ER, Seine Gegenwart, Sein Dasein hier und jetzt sind der Kairos, sind der Augenblick, den es zu nutzen gilt! Das Hier und jetzt, das Heute ist ein Sakrament. Die Chance, Ihm heute zu begegnen, diese Chance gilt es zu nützen. Jesus Christus zu begegnen, d. h. „das Sakrament des gegenwärtigen Augenblicks“ zu nutzen. Die Gegenwart ist heilig. Sie hat die Bedeutung eines Sakraments! Weh dem Menschen, der die Gegenwart verachtet – der nostalgisch in der Vergangenheit schwelgt oder sich utopisch in eine nebulose Zukunft hineinträumt. Der Kairos fliegt vorüber, geschwind wie der Wind. Wenn du die Gelegenheit nicht beim Schopfe packst, dann ist sie weg, aus und vorbei. Dann ist die Tür zu. Dann ist sie verriegelt. Dann ist die Chance vertan und es wird enger und enger…

Enge Tür, verschlossene Tür, ausgesperrt sein, d. h. dann: die Chance vertan zu haben, den Kairos, das Hier und Jetzt nicht genützt zu haben…

2.

Im selben Evangelium gibt es freilich heute noch ein ganz anderes Bild vom Reich Gottes. Eigentlich ist es das genaue Gegenteil von der engen und verriegelten Tür: Das Bild, dass die Menschen von überall herkommen, aus allen Ecken, aus allen Winkeln und Windrichtungen! Ja, dass dann Letzte Erste sind und Erste Letzte sein werden. Was für ein Kontrast! Was für ein anderes Bild und Evangelium vom Reich Gottes…. So breit, so bunt, so spannend sind eben die Texte der Hl. Schrift!

Genau dieses zweite Bild war schon das große Thema in der Lesung aus der Schriftrolle des Propheten Jes 66: Gott kennt die Gedanken und Taten aller Nationen und Sprachen. Er kommt wie ein guter Hirte. Er sammelt sie alle. Er versammelt und weidet sie. Bis in die letzten Winkel der Erde, bis zu den fernsten Inseln schickt er seine Leute und Boten. Alle sollen kommen. Jerusalem soll halten, was sein Name verspricht: Yerushalayim, d. h. Stadt des Friedens. Jerusalem möge endlich werden, was es ist – eine Stadt des Friedens und der Versöhnung aller, eine Stadt der hl. Versammlung für alle Nationen und Sprachen!

Als Christen denken wir da wohl augenblicklich daran, dass Jesus die Seinen auch ausgesandt hat, damit das ganze Evangelium allen Geschöpfen verkündet wird – bis an die Grenzen der Erde!

Damit dann gilt, was der Völkerapostel Paulus so großartig gesagt hat: Ihr alle und alle Völker, ihr seid Einer – in Christus!

Der hl. Augustinus hat der Kirche Gelassenheit gepredigt, wenn er sagt: Kirche ist Geduld! Er hat der Kirche Offenheit ins Stammbuch geschrieben – gerade auch für die Frage im heutigen Evangelium: Wer kann denn gerettet werden? Sind es viele? Sind es wenige? Darüber kann die Kirche Gott sei Dank nicht verfügen. Augustinus hat gemeint, dass am Ende der Tage viele drinnen sein werden, die jetzt draußen sind und viele draußen, die jetzt drinnen zu sein…

Es ist wohl ein bisschen wie bei den Passionsspielen in St. Georgen am Kreischberg, die ich am 15. August besucht habe. Es hat dort keine fixen Plätze gegeben… Das mag einem gefallen oder auch nicht. Aber so ist es mit dem Reich Gottes und das gilt es zu akzeptieren: Es gibt keine Fixplätze…

Zwei ganz verschiedene Bilder haben uns heute das Evangelium und die Lesung präsentiert: Einerseits diese herrliche Vision vom Reich Gottes mit der Einladung für alle, für alle Nationen und Sprachen. Andererseits das harte Bild von der engen Tür mit der Warnung, dass diese Tür einmal geschlossen wird…

Horaz, einer der Weisen aus der Vielzahl der Nationen und Sprachen, würde wohl sagen: Carpe diem – nutze die Gegenwart, lass fruchten die Zeit, solange es noch Zeit ist! Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen außer: Amen!

Pfarrer Edi Muhrer

 

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