Pfarre St. Johannes - ein Weg zueinander

„St. Johannes – ein Weg zueinander“ – das „Geburtsmotto“ unseres Pfarrzentrums im Jahre 1976 und zugleich mein Lebensmotto, das mich durch die Verbundenheit mit der Pfarre seit meinem 10. Lebensjahr stärkt, mir immer wieder festen Boden verleiht.
Durch das für die damalige Zeit eher unübliche Erscheinungsbild einer Kirche, war St. Johannes eher als „Alltagskirche“ bekannt – ich durfte hier dennoch eine strahlende und sehr festliche Hochzeit feiern, dann auch meine beiden Söhne zur Taufe begleiten und, obwohl wir als Familie längst nicht mehr im Pfarrgebiet wohnten, waren wir einfach „hängen geblieben“ an unserer Pfarrfamilie.
In den nun vergangenen 45 Jahren des Bestehens von St. Johannes hat sich das Leben natürlich verändert – eine intensive Jungschararbeit in den ersten Jahrzehnten, viele gesellige „Miteinander – Gelegenheiten“, unzählige Feiern – in der Liturgie und im gesellschaftlichen Bereich, auch musikalisch äußerst vielseitig und bunt – aber auch ein sehr aktiver Seniorenkreis, vielerlei bunte und kreative Treffen mit Oster-, Weihnachts-, Floh- und Muttertagsmärkten, Kleiderladen; …bis hin zu den in der Gegenwart sicher im Vordergrund stehenden sozialen Bedürfnissen unseres Pfarrgebietes fordern uns tagtäglich als Seelsorgezentrum, als Pfarre sehr heraus.
Wir sind eine große Pfarrfamilie, der es gut gehen möge durch die Gemeinschaft, die viele so unterschiedliche „Zähler“, jedoch den selben „Nenner“ hat.
für die Pfarre St. Johannes: Gudrun Topf