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Inhalt:
Predigt

In die Weite der Liebe

Predigt am 6. Sonntag im Jahreskreis
Wolfgang Schwarz

Du, Frau Religionslehrerin, stellte letzte Woche ein Erstkommunionkind in der Schule fest: Jesusfreund zu sein ist gar nicht so leicht. Warum müssen wir denn immer teilen, nachgeben, verzeihen und lieb sein zu anderen? Lustig ist das nicht!

Daran muss ich denken, wenn ich die heutige Predigt Jesu höre. Jesus ist klar und eindeutig und radikal im Wortsinn. Er geht den Lebensweisungen Gottes auf den Grund, an die Wurzel. Er schärft und spitzt zu.

Ähnlich wie das Erstkommunionkind stellte vor 50 Jahren Wolfgang Ambros im Lied „Mir geht es wie dem Jesus“ fest: Das Leben ist Heidenspaß für Christen ist das nichts.

Ja, auch viele von uns sind mit den hohen moralischen Ansprüchen Jesu und der Kirche, die manches noch zusätzlich verschärft hat, aufgewachsen, und haben sich eingeengt gefühlt. Vieles wurde uns und anderen vermiest, gerade, wenn es um die Sexualität geht. So vieles war gleich Sünde, eine schwere Sünde.

Ist Jesus wirklich so ein extremer Moralapostel, der uns nichts gönnen mag? Wenn wir radikal nachfragen, nachschauen aus welchem Grund Jesus lebt, predigt und handelt, dann lässt sich seine ganze Botschaft mit dem einem Wort zusammenfassen: Abba, Papa, lieber Vater, heute würde er wahrscheinlich genauso Imma, Mama zu Gott sagen! Jesus lebt so voll und ganz aus diesem Vertrauen, dass er mit Gott, dem Urgrund des Lebens, eins ist . Er weiß sich ganz angenommen und geliebt und das gibt ihm diese Freiheit, uns zu einem Leben mit Tiefgang anzuleiten. Er bleibt nicht oberflächlich.

Aus diesem Verständnis ist es kein Gegensatz auf die Botschaft eines anderen Jesus zu hören, der 200 Jahre vor Jesus von Nazaret als Weisheitslehrer in Israel gewirkt hat: Jesus, Sohn des Sirach.

Die heutige Lesung, die so in unserer Leseordnung gewöhnlich nicht vorkommt, haben wir bei der letzten Bibelrunde entdeckt, weil wir uns vorgenommen haben heuer das Buch Jesus Sirach zu lesen.

Dieser Jesus ist genauso ganz erfüllt von diesem Urvertrauen auf Gott. Von da her klingt auch seine Lebensweisheit sehr klar und eindeutig, auch wenn ganz andere Saiten bei ihm zum Klingen kommen. Es tut einmal gut auch das zu hören:

Wer sich selbst nichts gönnt, wem kann der Gutes tun? Er wird seinem eigenen Glück nicht begegnen.

Keiner ist schlimmer daran als einer, der sich selbst nichts gönnt, ihn selbst trifft die Strafe für seine Missgunst. Sir 14, 5-6

Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages; an der Lust, die dir zusteht, geh nicht vorbei… Beschenk den Bruder und die Schwester, und gönn auch dir etwas.

Sir 14,14.16

Beides, die radikale Verschärfung der Lebensweisungen in der Predigt Jesu von Nazaret und der Aufruf des Jesus Sirach zum dankbaren Genuss, haben dieselbe Wurzel, das Vertrauen auf Gott, die innere Gelassenheit, weil Gott uns liebt wie gute Eltern ihre Kinder. Gute Eltern gönnen ihren Kinder viel und setzen genauso klare Grenzen.

Lassen wir uns beides gesagt sein, das „Ich aber sage euch“ und das „Gönn dir die Freude und Lust“. Beides bewahrt vor dem zerstörerischen Begehren. Beides führt aus der Engherzigkeit in die Weite der Liebe. AMEN!

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