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Inhalt:
Predigt

Gottes Leidenschaft für uns Menschen

Predigt am 4. Sonntag A in Schutzengel
Elisabeth Fritzl

23 Jahre ist es her, dass ich mein Theologiestudium abgeschlossen habe. Damals war ich “voll drin” in der Theologie und so begeistert von vielen Inhalten und Fragestellungen, dass ich mich gleich für ein Doktoratsstudium im Fach Fundamentaltheologie inskribiert habe. Ich wollte über die Prämisse schreiben: “Gott ist die Liebe angesichts des Zornes Gottes im AT”. Aus verschiedenen Gründen ist daraus leider nichts geworden. Doch die Frage treibt mich nach wie vor um: Wie können wir von einem liebenden Gott sprechen und gleichzeitig Texte der Heiligen Schrift ernst nehmen, die vom Zorn und der Rache Gottes sprechen? Und wie kann ich nicht nur darüber sprechen, sondern wie an einen liebenden Gott tatsächlich glauben angesichts der heutigen Weltlage?  
Der heutige Lesungstext fordert mich da sehr heraus. Der Prophet Zefanja – JHWH hat schützend/rettend geborgen -  kündigt ungefähr Mitte des 7. Jhds. v. Chr. einen Tag des Zorns JHWHs an. Er steht damit in einer Reihe von Prophet*innen, die ganz klar und deutlich das Unrecht anprangern, das sie wahrnehmen. Im Psalm 146, den wir als Antwortpsalm gehört haben, wird konkretisiert, wer die Armen und Unterdrückten sind: die Fremden, die Witwen und Waisen sind es, denen Gott Hilfe zusagt.  
Heute leben wir in einer völlig anderen Welt, und dennoch gibt es Migrant*innen und Flüchtlinge, die unterdrückt werden, denen das Recht auf ein gutes Leben verwehrt wird. Im Sozialbereich gibt es massive Kürzungen, Menschen und ihre Schicksale werden gegeneinander aufgehetzt und ausgespielt von denen, die an der Macht sind. Da wünsche ich mir so einen Tag des Zornes Gottes manchmal sehnlich herbei. Und dann geht mir wieder auf, dass es genau dieser Unterschied zwischen Gott und uns Menschen ist, der so wertvoll ist: Gott richtet nicht nach meinen Überlegungen oder Vorgaben - mögen diese in menschlichen Augen auch richtig oder gerecht erscheinen. Seine Gerechtigkeit ist anders, ist größer.  
Weil das für mich schwer vorstellbar ist, kommen mir dann wieder Zweifel: ist unser Glaube eine Vertröstung auf das Jenseits? Wo bleibt das verheißene Leben in Fülle schon hier und jetzt? Darauf finde ich zwei Antworten: Zum Einen immer wieder vertrauen zu lernen auf diese Zusage Gottes und auch das Wort Jesu aus den heutigen Seligpreisungen ernst zu nehmen, zum Anderen das eigene nötige Engagement, um dort etwas zum Besseren zu wenden, wo ich etwas bewirken kann. Bei der Bundeskonferenz der Verantwortlichen für die Regenbogenpastoral Österreichs haben wir an einer Presseaussendung gebastelt, die rund um den Faschingssamstag ausgesendet werden soll, in der wir mögliche homophobe Äußerungen in Aschermittwochsreden bestimmter Politiker antizipieren und versuchen, unsere Stimme als Kirche für Akzeptanz von Menschen, die anders leben und lieben und die Normalität des Verschiedenseins zu erheben. Ein Tropfen auf den heißen Stein? Wahrscheinlich, aber es ist unser Auftrag als Getaufte, Diskriminierung und Verhetzung keinen Platz zu geben. Es ist unsere Aufgabe, darauf zu vertrauen, dass Gott für uns alle trotz Demütigung, Unrecht und Lüge einen Platz bereitet hat, auf dem wir zur Ruhe kommen und ausruhen dürfen. Auch wenn es manchmal ausweglos scheint, sind wir von Gott gerufen, unseren Blick auch auf das Gute zu lenken, das es gibt und damit Ruheplätze zu schaffen für diejenigen in unserer Gesellschaft, die das dringend brauchen. Versuchen wir, mit Gottes Augen auf die Welt zu blicken, übersehen wir nicht die, die heute arm und demütig sind. Dann begegnen wir in ihnen Gott, dem unser Schicksal nicht egal ist, der das Leben in Fülle für uns bereit hält. Amen.  

 

 

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