Wie gelingt Freundschaft mit Jesus?
Wie gelingt die Freundschaft mit Jesus?
Ihr seht hier eine lange rote Schnur mit einigen Bändern dran. Diese Schnur ist ein Zeichen für die Freundschaft mit Jesus. Beim Gottesdienst am Silvestertag haben alle, die mitgefeiert haben, als Zeichen für ihre Verbundenheit mit Jesus ein Band auf diese Schnur hinaufgebunden. Heute bitte ich euch Erstkommunionkinder eines von den bunten Bändern auszusuchen und selbst mit einem Doppelknoten euer Band dazu zu binden. Wir gehören zu Jesus, wir wollen seine Freundinnen und Freunde sein und knüpfen unser Band dazu. Jesus hat Petrus und Andreas angeredet und Jakobus und Johannes. Auf gut steirisch sagen wir, wenn eine Freundschaft beginnt: Die haben angebandelt. Ein starkes Zeichen für Verbundenheit und Beziehung ist dieses Band. Wir gehören zusammen.
Wenn alle Bandel geknüpft sind, dann schauen wir einmal wie lange unser Seil ist und ob wir alle daran Platz haben. Wenn wir alle uns am Seil anhalten können, dann wird sichtbar, gehören wir zusammen. Bilden wir mit dem Seil einen Kreis um den Altar. Die Freundschaft mit Jesus macht uns untereinander zu Freunden und Freundinnen. Wir gehören zusammen, auch mit allen, die heute mitfeiern und die zu unserer Pfarrgemeinde in Christkönig gehören. Immer wieder werden wir rund um diesen Tisch stehen, den Altar. An diesem Tisch, am Altar, lädt uns Jesus ein zum gemeinsamen Essen, zur heiligen Kommunion.
Der Altar erinnert uns an die Gastfreundschaft von Jesus. Er hat gerne seine Freundinnen und Freunde zum gemeinsamen Essen um einen Tisch versammelt. Seine Einladung steht auch heute. Bei der Erstkommunion werdet ihr dann eingeladen sein, mitzuessen am Mahl von Jesus.
Es dauert nicht mehr lange. Wir wollen zu Jesus gehören und wir freuen uns auf die Erstkommunion. Das zeigen wir heute dadurch, dass wir unser rotes Seil am Altar anbinden und es festmachen am Altar. Die Freundschaft mit Jesus hält uns zusammen und schenkt uns Freude, heute schon die Vorfreude auf das Fest der ersten heiligen Kommunion. Wir wollen uns von Jesus rufen lassen wie Petrus und Andreas, wie Jakobus und Johannes und viele andere Frauen und Männer und Kinder, die Jesus zu sich gerufen hat. Wir wollen seinen Weg mitgehen und selbst ausprobieren, wie das ist, wenn wir auf ihn hören, zu ihm beten und nach seinem Vorbild leben wollen. Wir machen uns fest an Jesus. Bei ihm und mit ihm finden wir Freundschaft, Vertrauen und Freude. AMEN!