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Predigt

Von GOTT geleitet und geführt

Predigt am Fest der Heiligen Familie in Schutzengel
Martin Singer

Josef als gläubiger Jude hat sicher den Psalm 23 gut gekannt: „Der Herr ist mein Hirte…Er führt mich zum Ruheplatz am Wasser…Er leitet mich auf rechten Pfaden…“ Und so hat er als Familienoberhaupt auf GOTT gehört und hat sich von GOTT leiten lassen, zuerst nach Ägypten, und dann zurück nach Nazareth.

Wenn Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Kolossä dazu aufruft, dass einer dem anderen in Demut begegnen möge und den anderen höher schätze als sich selber, ist auch das in Wirklichkeit ein „von GOTT geleitet“ sein. Also nicht auf die Stimme der Welt zu hören, die uns ständig folgendes Gebet zuruft: „Ich, meiner, mich, mir, GOTT schütze du uns vier.“ Sondern auf die Stimme GOTTES zu hören, der uns zu einem anderen Weg auffordert. Paulus erklärt uns diesen anderen Weg sehr deutlich: „bekleidet euch mit innigem Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Geduld“.

Das ist ein starker Auftrag an mich als Familienvater, meine Frau zu lieben, so wie JESUS seine Gemeinde geliebt hat. Es ist ein starker Auftrag an meine Frau, mich als Mann zu respektieren. In Matthäus 18 sagt JESUS „Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.“ Sich selbst also nicht zu wichtig zu nehmen und dem anderen seinen Platz im Leben geben, in Liebe, das ist der Auftrag an uns.

Paulus verstärkt diese wichtige Botschaft: „Ertragt einander und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat.“ Und ihr könnt mir glauben, in mehr als 35 Jahren Ehe haben sich genügend Dinge angesammelt, die ich meiner lieben Frau vorwerfen kann und die sie mir vorwerfen kann. Jedoch heißt es weiter. „Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr.“ Täglich beten wir ja im Vater Unser „…und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Das kommt mir leider manchmal wie ein Mantra über die Lippen, ich sage es, aber ich empfinde nichts dabei. Jedoch hat dieser Satz zwei Teile: Teil eins ist der starke Wunsch an unseren VATER im Himmel „vergib uns unsere Schuld“, weil wir alle Schuld auf uns geladen haben und immer wieder neu Schuld auf uns laden. Und Teil zwei ist der Auftrag an uns selbst, nämlich dass wir selbst auch unseren Schuldigern vergeben. Achten wir heute, wenn wir dann später das  VATER Unser beten, ganz besonders auf diesen Auftrag.

Unser Bischof Wilhelm hat dazu einen lesenswerten Bestseller verfasst „Die Macht des Vergebens“, der aus meiner Sicht in jede Hausbibliothek gehört. Bischof Wilhelm beschreibt im Buch, wie Vergebung unsere Seele befreit. Die Liebe zieht bei uns ein, und wir kommen GOTT näher. Auf die Frage von Petrus in Matthäus 18 „Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, 7 Mal?“ antwortet ihm JESUS „7 Mal 77 Mal“, also immer.

Paulus schreibt dann etwas später im Brief an die Gemeinde in Kolossä: „Alles, was ihr in Wort oder Werk tut, geschehe im Namen des HERRN.“ Der amerikanische Bestseller „Liebe & Respekt“, der für meine Frau und mich ein gemeinsames Arbeitsbuch für unsere Ehe geworden ist, stellt im letzten Teil des Buches den ultimativen Segenskreis für eine Ehe vor. Der Brief von Paulus an die Gemeinde in Ephesus 5, 23 ist dabei die zentrale Botschaft: “… so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann“ Ich als Mann soll also meine Frau lieben.  Meine Frau soll mich, ihren Mann, ehren. Nicht um unserer selbst willen, auch nicht um des anderen willen, sondern um GOTT schon in dieser Welt zu verherrlichen.

Am Sonntag 14.12. hat meine liebe Frau am Nachmittag bei Nebel und Kälte unser warmes Haus verlassen, ist auf ihr Rad gestiegen und hat mich ins Tal begleitet, zum Adventkonzert der Andritzer Liedertafel. Sie hat dabei auf JESUS geschaut, und damit war ihr das möglich. Sie hat mich in diesem Moment als Mann geehrt, und GOTT hat sie mit 2 wunderschönen Texten beschenkt, die sie zu Weihnachten an viele weiter geschenkt hat, von GOTT geleitet.

Lassen wir uns also in unserem Leben mehr denn je von GOTT leiten und führen, wie Josef es als Familienoberhaupt getan hat und wie es Paulus der Gemeinde in Kolossä eindrücklich ans Herz legt.

Amen.

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