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Predigt

Ein neuer Friede

Predigt am 2. Adventsonntag
Wolfgang Schwarz

Verfolgen Sie in den Nachrichten noch die Friedens-verhandlungen für die Ukraine oder für den Gaza-streifen? Im Konflikt zwischen Ruanda und Kongo hat es letzte Woche einen Friedensvertrag gegeben durch den amerikanischen Präsidenten. Die Bewohner:innen im Ostkongo spüren aber nichts davon. Es wird weiter gemordet und erobert.  

Wie kommen wir zu einem echten Frieden. Geht es nur über eine stärkere Aufrüstung? 

Die Botschaft des zweiten Adventsonntags ist eine andere. In der heutigen Lesung aus der Rolle des Propheten Jesaja wird uns in starken Bildern aus dem Tierreich ein paradiesischer Friede geschildert. Unvorstellbares wird hier breit ausgemalt: Der Wolf findet Schutz beim Lamm,… Kuh und Bärin fressen zusammen..., der Löwe frisst Stroh wie das Rind. 

Ist das nicht zu schön, um wahr zu sein? Hebt der Prophet da nicht geistlich völlig ab? Hat das alles noch irgendwas mit der Realität zu tun? 

Dieser Text wurde wahrscheinlich zu einer Zeit verfasst, in der das Königreich in Israel und später in Juda endgültig scheitert. Die Dynastie des großen David ist nach 400 Jahren zu Ende und erst 2500 Jahre später 1948 bekommt das Volk Israel wieder einen selbständigen Staat. Wie geht das, dass ein Volk über 2500 Jahre ohne Land, ohne Staat, ohne König oder Präsidenten, erhalten bleibt und nicht untergeht? 

Der Prophet gibt genau in dieser Krisensituation, in der die lange Friedenszeit der Königreiche Israel und Juda zu Ende geht, dieses Heilswort seinem Volk, dem Volk Gottes. Auch wenn der Stammbaum des Hauses Davids umgeschnitten wird, wird ein neuer Spross kommen und fruchtbar werden. Der Geist des Herrn, die ruach Adonais wird, das bewirken. Einer, der wirklich auf die Gerechtigkeit schaut, der begabt ist mit Weisheit und Einsicht, mit Rat und Stärke, mit Erkenntnis und Gottesfurcht.  Da merken wir schon, da ist von einem anderen Heilsbringer die Rede. Nicht ein  Präsident, ein König, ein Machtmensch mit Einfluss und Kriegsgerät wird die Menschen, die sich wie Raubtiere oder hilflose Jungtiere benehmen, einen können. Was Menschen wirklich verbindet und ein völlig anderes Reich errichtet ist der Geist Gottes, die Geistkraft des Ewigen, die Ruach Adonais. 

Für uns hat sich dieses Reich der Gerechtigkeit und des Friedens in Jesus von Nazareth verwirklicht. Er ist der Geistgesalbte, der Messias, der Christus, der Retter. Er wird von Johannes, dem letzten großen Propheten des ersten Bundes angesagt. Seine Predigt ist klar: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Kehrt um, ist nicht zuerst ein moralischer Aufruf im Sinne von: Reißt euch endlich zusammen und tut das Gute. Fangt endlich zu teilen an und schaut nicht nur auf euch selbst. 

Kehrt um, heißt zuerst: Macht die Augen auf und schaut hin, das Himmelreich ist nahe. Letztendlich werden sich nicht die Gewalttäter und Mörder durchsetzen, sondern alle, die der Wahrheit und der Gerechtigkeit verpflichtet sind. Denken wir an einen Mahatma Ghandi, oder eine Hanna Arendt, deren Todestag sich zum 50. Mal gejährt hat. Ob gläubig oder nicht, haben solche Prophet:innen unserer Zeit aus einem „göttlichen“ Urvertrauen gelebt. 

Wir als Getaufte und Gefirmte, als Geist Begabte, üben diese Haltung des Vertrauens Jahr für Jahr neu ein. Das ist der Sinn des Advents. Es kommt das neue Reich, das Himmelreich. Er kommt, der gerechte Spross. Der Geist, der Heilige Geist, diese Geistkraft des Aller-höchsten ist schon in jeder und jedem von uns da, im tiefsten Seelengrund lebt und keimt die Hoffnung. Darum gilt, wozu wir heute im Tagesgebet unser Amen gesagt haben: Gott, deine Weisheit allein zeigt uns den richtigen Weg. Lass nicht zu, dass irdische Aufgaben und Sorgen uns hindern, deinem Sohn entgegenzugehen. Führe uns durch dein Wort und deine Gnade zur Gemeinschaft mit ihm, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. AMEN! 

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