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Predigt

No kings?

Predigt am Christkönigssonntag
Wolfgang Schwarz

No kings! Das war die Parole von Massen-demonstrationen in den USA im Juni dieses Jahres und nochmals vor einem Monat. An die 7 Millionen Menschen gingen dort landesweit auf die Straße. Die Demonstrierenden brachten ihren Unmut gegen die autokratische Machtpolitik und das pomphafte Auftreten des derzeitigen US Präsidenten zum Ausdruck. 

No kings! Diese Parole ist auch ganz biblisch. Wer im Ersten Testament nachliest, wie das Königtum in Israel entstanden ist, wird erfahren, dass es aus religiösen Gründen keinen König in Israel geben sollte. Gott selbst, JHWH (Adonai) ist König seines Volkes. Er hat sie mit starker Hand aus dem Sklavenhaus in Ägypten gerettet und die damals mächtigste Armee, die des Pharaos im Roten Meer versenkt.  Nach der Flucht durch die Wüste und der Landnahme gab es nur Richter und Richterinnen in Israel. Aber das Volk Israel wollte auch so sein wie die anderen Völker. Anscheinend war Gott für sie zu weit weg - nicht genug greifbar - und sie haben sich im Laufe der Zeit einen König von Gott ertrotzt – trotz prophetischer Warnungen. Und dann gab es als ersten König, Saul, der bald in seinem Amt versagte. Darauf folgte David, von dem wir heute in der Lesung hörten, dass er alle Stämme Israels einen konnte. Obwohl er kein Heiliger war, sondern manche dunklen Flecken in seiner Biographie in der Bibel nicht verschwiegen werden, bleibt er auch nach dem Zusammenbruch des Königtums in Israel die Lichtgestalt für die Zukunft. Einen David wollen wir wiederhaben, einen gerechten König, einen Retter, einen Messias, einen Gesalbten, einen Christus! Und dann endlich kommt er, Jesus aus Nazaret, der als Sohn Davids gepriesen wird. Er predigt das Reich Gottes, er setzt Zeichen der Ermutigung und der Heilung. Aber letztlich enttäuscht Jesus alle. Statt auf dem Königsthron landet er am Kreuz. 

Und gerade da, wo wir sagen müssten, aus der Traum vom Königtum, aus der Traum vom starken Mann und vom großen Reich, da gehen einzelnen die Augen auf, die Augen einer ganz verrückten Hoffnung. Einer, der mit seinem Leben schon abgeschlossen haben müsste, meldet sich im heutigen Evangelium zu Wort und sagt: 

Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst!  (Lk 23,42)

Wie hat dieser Verbrecher, der hingerichtet wird, diesen Durchblick geschafft? Er ist ja wirklich der Letzte, das Letzte und ihm geht auf, dass in seinem Mitgekreuzigten, wieder dieser Urgrund des Lebens, dieser Gott der Befreiung, dieser Gott Israels, den Jesus liebevoll und intim seinen Vater nennt, dieser Gott der Liebe das Ruder in die Hand nimmt und ein neues Reich aufrichtet, das ersehnte Reich der Gerechtigkeit und des Friedens. Die Liebe ist stärker als die Macht des Pharaos damals, als die Macht des US Militärs heute. 

Das ist der einzige Grund warum wir aus unserem Glauben heraus Jesus Christus als König verehren. 

So werden die Ersten die Letzten sein und die Letzten die Ersten, sagt Jesus in seiner Verkündigung mehrfach. 

Oliver Hochkofler hat uns das im Kirchenkabarett letzte Woche mathematisch verdeutlich, was das heißt: 

0,000 000 000 0001 ist eigentlich gar nichts mehr, aber dann – wenn die Letzten, die Ersten sind - eine Billion, also 1000 Milliarden. 

Ein „Nichts“ groß und mächtig machen, kann nur die Liebe, dieses unerschütterliche Vertrauen. Jesus hat dieses Gottvertrauen gelebt und andere mit dieser Hoffnung angesteckt, seinen Mitgekreuzigten und viele andere, mittlerweile sicher Milliarden Menschen. 

Das Fest Christkönig stellt uns in die Entscheidung: Wenn du auf das Kreuz schaust und Jesus als Gescheiterten siehst, gehen dir dann auch die Augen auf für den Sieg der Liebe? 

Dein Reich komme, beten wir Tag für Tag. 

Wer darauf vertraut, hat Zukunft! 

Amen! 

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