Es war einmal...

Schon ab dem ersten Tag sorgten unsere Köchinnen für kulinarische Höhepunkte: Vom Frühstück bis zum Abendessen war für alle bestens gesorgt. Mit viel Liebe und Kreativität zauberten sie Mahlzeiten, die uns die ganze Woche über stärkten und verwöhnten. Am letzten Abend kam als besonderes Highlight noch ein „Drei-Hauben-Koch“ vorbei und bereitete eine Grillerei zu.
Natürlich standen auch wieder viele Spiele und Aktivitäten auf dem Programm. Die abendliche Märchenwaldwanderung führte uns durch den Wald und wurde zu einem unvergesslichen Abenteuer, inspiriert von bekannten Märchenfiguren. Auch die Wimpeljagd und die Schnitzeljagd waren wie jedes Jahr ein voller Erfolg – spannend, abwechslungsreich und heiß umkämpft.
Nur Räuber und Gendarm wurde dieses Jahr nicht gespielt, denn wir waren zu sehr mit Rotkäppchen und die Wölfe beschäftigt.
Ein besonderer Programmpunkt war die Gruselnacht: Zuerst erlebten die Kinder eine schaurig-schöne Nacht, die für viel Aufregung sorgte. Am nächsten Tag wollten sie selbst in die Rolle der Betreuer:innen schlüpfen und bereiteten eine eigene Gruselnacht vor – und das gelang ihnen großartig.
Dabei kamen die Kinder auf den Geschmack, wie es ist, die „Chefs“ zu sein. So entstand die Idee eines Rollentauschs: Die Betreuer:innen übergaben das Zepter der Lagerleitung an die Kinder. Anfangs war die Begeisterung groß – doch nach nicht einmal drei Stunden waren beide Seiten erleichtert, als die Leitung wieder zurückgetauscht wurde. Denn es stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, ständig Entscheidungen zu treffen und Fragen zu beantworten wie: „Was machen wir jetzt?“ oder „Ist heute Gruselnacht?“
Neben diesen Abenteuern wurde auch am Lagerfeuer gesungen und gelacht. Mit Salzteig entstand ein kleines Kunstwerk, und die Gemeinschaft wuchs von Tag zu Tag enger zusammen.
Und wenn sie nicht gestorben sind… dann laufen sie noch heute durch den Wald.