Am Valentinstag lud Pastoralreferent Peter Schlör zu einem besonderen „Wortgottesdienst für Liebende“ in die Kirche Peggau ein.
Der Kirchenraum war stimmungsvoll gestaltet: Auf dem Boden vor dem Altar waren Blumen zu einem großen Herz geformt – ein sichtbares Zeichen für die Liebe, die an diesem Tag im Mittelpunkt stand.
Als Leitwort begleitete die Feier der Satz aus dem ersten Korintherbrief: „Die Liebe hört niemals auf“ (1 Kor 13,8).
Anstelle einer klassischen Predigt betrachteten die Gottesdienstbesucher gemeinsam ein Bild der Hochzeit zu Kana, das Original stammt aus der Kirche in Adriach.
Ein weiterer besonderer Moment war das Teilen des Brotes. Rund um den Altar versammelten sich die Gläubigen und teilten miteinander das Brot.
Dieses Zeichen der Gemeinschaft machte spürbar, dass Liebe nicht nur ein Wort bleibt.
Zum Mitnachhausenehmen, bekamen wir noch „ Nudeln in Herzform“ mit.
Im Anschluss wurden wir noch zu einer Agape ins Mesner Haus geladen.
„Herr, gib allen Menschen, die gefallen sind, Kraft, sich zu sammeln und wieder aufzustehen.“
Am vergangenen Samstag gestalteten die Firmlinge unserer Pfarre gemeinsam mit ihren Eltern und Firmbegleitern den Kreuzweg am Kalvarienberg.
Die Jugendlichen setzten sich dabei mit Situationen auseinander, in denen Menschen im Alltag fallen und überlegten, wie man wieder aufstehen kann und wo man anderen helfen kann.
Mit viel Engagement entstanden eigene Texte und Fürbitten, und einige Stationen wurden durch kleine Pantomimen dargestellt. So wurde der Kreuzweg zu einem sehr berührenden Erlebnis.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Firmlingen für die vorbildliche Vorbereitung und Gestaltung, sowie allen, die mitgebetet und mitgeholfen haben.
Ein besonderer Dank gilt auch den Eltern für die vielen köstlichen Speisen, die wir anschließend bei strahlendem Sonnenschein am Kirchberg gemeinsam genießen konnten. Es war eine schöne Zeit mit guten Gesprächen und wertvoller Gemeinschaft.
Firmlinge der Pfarre Deutschfeistritz-Peggau besuchen die Frühgeburtenstation
Mit 5 Burschen und 15 Mädchen machten wir uns am Samstag, 17.1. mit Öffis auf den Weg, um die Frühgeburtenstation in Graz zu besuchen.
Von der Krankenhausseelsorgerin Maria Ladenhauf wurden die Firmlinge in sehr einfühlsamer Weise auf den Besuch in der Station vorbereitet. Die Jugendlichen stellten sehr tiefgehende Fragen, die ausführlich und gut beantwortet wurden.
Danach durften wir in kleinen Gruppen einen kurzen Blick zu einem Frühchen werfen, was uns alle sehr berührt und bewegt hat. Vor den Stationen hingen Bilder, wo Eltern ihren Dank für die Hilfe, die ihren Kleinsten hier zuteilwurde, ausgedrückt haben.
Mit unserem kleinen Geschenk - ein kleines weißes Plüschschaf, dem die Firmlinge spontan den Namen BENEDIKT (der Gesegnete) gegeben haben - wollten wir ausdrücken, welch ein Segen jedes einzelne Kind ist.
Abschließend versammelten wir uns in der hellen Kapelle im Erdgeschoss. Dieser Ort ist für die Angehörigen nicht nur ein Ort des Bangens, sondern auch ein Ort des Abschieds, der Trauer, aber auch des Erinnerns. Einmal im Jahr werden die Familien, deren Babys verstorben sind, zu einer gemeinsamen Feier eingeladen.
Wir machten hier ein kleines Abschlussritual, um zur Ruhe zu kommen und um unsere Dankbarkeit für den tagtäglichen Einsatz für das Leben, der in diesem Krankenhaus geschieht, auszudrücken.
Beim Singen des Liedes „Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt“ - nach der Melodie LAUDATE OMNES GENTES - breitete sich Zuversicht und Hoffnung aus.
Wir danken allen Firmlingen und den 2 Müttern, die sich Zeit genommen haben, mitzukommen.
Renate, Maria und Werner (Firmbegleiter.Innen)
Am Sonntag, 1.2., am Vortag von MARIA LICHTMESS, feierten die heurigen Erstkommunionkinder der VS DF und der VS Waldstein in der Franziskuskapelle den Beginn ihrer Erstkommunionvorbereitung und gestalteten zusammen mit ihrer RL Frau Sabine Köchl 2 wunderschöne Gottesdienste (um 8.45 h und um 9.45 h) mit.
An diesem trüben Sonntag-Vormittag machten uns die Worte des Psalm 27 Hoffnung: Es wird darin eindringlich vom Licht gesprochen, das uns auch in dunklen Zeiten begleitet.
Helmut Schlacher, der mit uns beide Gottesdienste feierte, betont, wie sehr auch wir uns glücklich schätzen können, Jesus, das Licht, zu kennen - so wie die Simeon und Hanna im Evangelium in Lk 2,20-40. Diese beiden alten Menschen preisen das Kind Jesus im Tempel und erkennen darin Gottes Sohn, der Israel erlösen wird.
Die Kinder - unterstützt von Katharinas Sängerinnen und Sänger und Valentin an der Orgel - singen schon begeistert die Lieder von der Erstkommunion mit.
Am Schluss dürfen sie ihre selbst verzierten, gesegneten Kerzen als Symbol für dieses Licht mit nach Hause nehmen.
LIEBE ERSTKOMMUNIONKINDER!
WIR BITTEN DARUM, DASS IHR DIESES LICHT, DAS VON GOTT KOMMT,
IN EUREM LEBEN SPÜREN KÖNNT!
WIR WÜNSCHEN EUCH EINE GUTE ZEIT AUF DEM WEG ZUR ERSTKOMMUNION.
In ökumenischer Verbundenheit feierten katholische und evangelische Christinnen und Christen gemeinsam einen ökumenischen Wortgottesdienst in der Franziskuskapelle in Deutschfeistritz.
In Gebet, Schriftlesungen, Musik und Gesang wurde deutlich was uns im Glauben verbindet: die gemeinsame Hoffnung auf Gottes Nähe, Frieden und Versöhnung.
Im Anschluss wurde zum Pfarrkaffee eingeladen. In ungezwungener Runde ergaben sich gute Gespräche und persönliche Begegnungen, die die ökumenische Gemeinschaft weiter vertieften.
Kinder und Jugendliche aus insgesamt 15 Gruppen waren auch heuer wieder unterwegs, um Gottes Segen in die Häuser zu bringen. Zahlreiche Erwachsene – darunter auch Mitglieder des PGR – organisierten diese aufwendige Aktion. Viele unterstützten als Begleiter, Chauffeure oder bei der Versorgung der Kinder mit Essen. Ihnen allen gebührt ein großer Dank.
In Deutschfeistritz-Peggau wurden insgesamt 11.800 Euro gesammelt. Ein herzlicher Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern! Der Reinerlös kommt Frauenprojekten in Tansania zugute.
Den krönenden Abschluss bildeten die Sternsingergottesdienste mit vielen bunten Königen. In Peggau zelebrierte Prof. Schlacher den Gottesdienst, der durch ein Evangelienspiel bereichert wurde.
Der Ehrentag des Hl. Nikolaus, am Samstag 6. Dezember 2025, begann in der Margarethen Kirche Peggau ganz besonders feierlich, mit der Kerzenscheinrorate um 06:00 Uhr früh.
Nur Kerzenlicht, kein elektrisches erhellte die Kirche und ihre Umgebung, den Zugang, den Weg und den Innenraum. Ein gut tuender Gegensatz zu üblichen Lichtüberflutungen.
Erfreulich viele Menschen fanden sich ein, um diese seltene Atmosphäre erleben zu können - und auch viele Ministrantinnen und Ministranten waren gekommen.
Vielmals "Danke !", dass ihr außerhalb der Schul- oder Lehrzeit sogar noch früher aufsteht!
Pfarrer Dr. Hüttl legte den fast verwirrenden, biblischen Text dar, wo Löwen, sowie andere Raubtiere und ihre Beutetiere nebeneinander leben, ohne sich gegenseitig umzubringen.
Letztlich sollten Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet werden.
Die schmückende, frühe Bildsprache des Nahen Ostens beschrieb so die ideale Welt. Welch krasser und trauriger Gegensatz zu den derzeitigen Brutalitäten dort und anderswo!
Als am Ende der Rorate der Organist, Herr Franz Stampler, den besinnlichen Adventjodler spielte, wollten alle die wunderschöne Stimmung genießen, bis der letzte Ton im Lichterschein verklungen war. Vielleicht mischte sich auch so manche Träne der Rührung in das Blickfeld.
Nach der Messe kamen viele Menschen in das kleine Messnerhaus zum gemeinsamen Frühstück. Bei froher Stimmung ergaben sich zahlreiche, glückliche Gespräche.
Schon Tage zuvor hatten einige Damen und Herren alles vorbereitet, damit diese Rorate unvergessen bleibt.
Ganz herzlichen Dank an alle, die guten "Geister".